Vertiefung fachpraktischer Unterricht

Vertiefung fachpraktischer Unterricht

Aus den Vorabgangsklassen besuchen an zwei bis drei Tagen für vier bis fünf  (Schul)stunden Kleingruppen mit drei bis fünf Schülern, zusammen mit einer externen Kraft, außerhalb der Schule sowohl technische Handwerks- und Industriebetriebe, als auch soziale Institutionen oder wirtschaftliche Einrichtungen. Betriebsleiter, Ausbilder oder Meister begleiten die Schüler in dieser Zeit und geben ihnen zum einen die Gelegenheit den Betrieb und seine Ausrichtung und Geschäftsidee kennen zu lernen, zum anderen erhalten die Schüler einen sehr intensiven Einblick in verschiedene Berufe und Berufsfelder. Sie erweitern ihren Blick für ihre beruflichen Möglichkeiten und haben vor allem auch die Gelegenheit sich beim praktischen Tun und im Austausch mit den Fachkräften ein konkretes Berufsbild im Rahmen ihrer beruflichen Orientierung zu verschaffen. Zwei Effekte ergeben sich zwangsläufig: Das Berufsfeld kann negativ abgegrenzt werden oder rückt für ein mögliches Praktikum in den Fokus. Die Vertiefung des fachpraktischen Unterrichts wird außerhalb des BoZ – Faches im Rahmen der regulären Unterrichtszeit durchgeführt.

Die ersten Betriebsbesichtigungen gingen dieses Schuljahr zur Schreinerei Reindl, Metallbau Bestle, Kunststofftechnik Liedtke, Hanwag Schuhfertigung sowie ins Danuviushaus oder zur Akademie Schönbrunn und dazu gibt es jede Menge Fotoimpressionen …

 

 

 

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Die Schulwerker hinterlassen ihre Spuren

Mehr und mehr hinterlassen die Schulwerker ihre Spuren im Schulhaus. Nach dem Anbringen einer Befestigungsschiene im Musikraum, dem Sofatransport für das Schülercafe, einem Reagenzglashalter dem Auf- und Abbau der Stände für „Advent im Schulhaus“ und einem neuen Postkasten für „ Mensaangelegenheiten“ gibt es jetzt was Neues. Die letzten Wochen wurde intensiv gesägt und gefräst, geschliffen und gefeilt. Antike Mauersteine wurden vom Lehrerhaus in Niederroth abgeholt, gereinigt und vorbereitet. Zu guter Letzt wurde alles zusammengefügt und gemauert, so dass im ersten Stock, ein neues Regal  entstand, zusammen mit einigen Hockern, die bereits in den letzten Jahren entstanden, eine richtig gemütliche Leseecke. Ein nächstes Projekt ist auch bereits geplant: Eine Litfaßsäule für die Aula.

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Verabschiedung von Irene Kraus

Am Donnerstag, den 16.02.17 wurde Irene Kraus von ihrer ehemaligen Klasse, der heutigen 10bM, verabschiedet. Die Tage zuvor bereiteten die Schüler alles vor, damit es ein unvergessliches Erlebnis werden würde. Die Klassensprecher Dora Kantor und Nico Rieger erstellten mit den alten Jahresberichten, die ihnen freundlicherweise von Frau Höller zur Verfügung gestellt wurden, eine Diashow. Dort wurden die alten Zeiten durch Klassenfotos, Veranstaltungen und sonstige Ereignisse wieder ins Leben gerufen. Ebenfalls wurden noch ein Wein, eine Karte und die Wochenzeitung „Die Zeit“ mit persönlichen Widmungen übergeben. Gerührt nahm Frau Kraus die Geschenke an und verabschiedete sich schließlich noch von jedem persönlich.

Verfasst von Nico Rieger, 10bM

 

Bildmaterial von Claudia Schmid

 

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Erster „Bewerberrundlauf“ der Mittelschule begeistert Schüler und Firmen

Zum ersten Mal wurde in der Mittelschule Markt Indersdorf ein „Bewerberrundlauf“ durchgeführt, der die Schüler für den Berufsstart fit machen soll.

14 Firmen waren an diesem Tag in der Schule und nur mit kurzen Pausen führten sie Bewerbungsgespräche mit den Jugendlichen der 8. und M9 Klassen. Damit sollen die vielseitigen Fördermaßnahmen erweitert werden, mit denen die Schule die Jugendlichen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben fit macht. Bedeutender Unterschied zu den bereits bekannten Berufsvorbereitungsmaßnahmen war für die Schülerinnen und Schüler, dass sie hier einem „echten“ Firmenvertreter gegenübersaßen. Außerdem bekamen Sie im Anschluss sofort ein Feedback und hilfreiche Tipps.

Einige Firmen hatten bereits Erfahrungen mit solchen Aktionen, andere betraten Neuland und waren genauso gespannt, wie die Schüler. In einem Punkt aber waren sich alle Unternehmen einig: „Das war eine super Aktion!“ Die Atmosphäre in den einzelnen, extra dafür hergerichteten Klassenzimmern sei sehr angenehm gewesen und die Schule habe alles perfekt vorbereitet. Zu diesem Wohlfühlklima trug sicherlich das gemütliche Frühstück und Mittagessen bei, für das eine Schülergruppe der 10. Klasse ein sehr einladendes Buffet gekocht und aufgebaut hatte. Die beteiligten Firmen berichteten im Anschluss von „sehr lebendigen Gesprächen mit anfangs etwas nervösen Schülern“ und die Schule würde hier auch schüchternen, unsicheren Jugendlichen eine gute Plattform bieten. Stefan Bestle schmunzelte „es hat total Spaß gemacht, ich habe es mir schlimmer vorgestellt“. Die Unternehmen sehen hier unter anderem eine Chance, auch außerhalb von Praktika geeignete Lehrlinge zu „entdecken“. Benno Huber erklärte, „wir finden so Jugendliche, die Freude am Beruf haben und bilden unseren eigenen Nachwuchs aus – eine win-win-Situation für beide Seiten“. Christine Richter fühlte sich an der Schule „sehr gut aufgehoben“ und lobte die gut vorbereiteten Schüler, die „sogar mit eigenen Vorstellungen und Ideen gekommen sind“. Josef Aschbichler betonte, er könne „jede Schule nur beglückwünschen, die so ein Bewerbungstraining anbietet“. Denn „so lernen die Schüler die Unterschiede zwischen Arbeitsmarkt und Schule hautnah kennen“. Hier könne man ihnen Fehler oder falsche Berufsvorstellungen noch erklären. In einem echten Bewerbungsgespräch hingegen könne so etwas „schnell mal das Aus bedeuten“. Ähnlich sah es auch Wolf-Dieter Mose, denn „das Leben ist nicht so watteweich wie die Schule“ und darauf müsse man die Schüler vorbereiten. Breites Lob also seitens der Unternehmen – und wie fanden es die Schüler selbst?

Generell waren alle froh über dieses sehr realitätsnahe Training. Einige kamen mit einem besonders breiten Lächeln aus ihrem Gespräch: es war nämlich so gut verlaufen, dass Ihnen ein Ausbildungsplatz in „ihrer“ Firma in Aussicht gestellt wurde. Sie waren aber auch kritisch. So fanden es einige befremdlich, dass „Kritik nur negativ rüber kam“, denn es könne ja nicht alles nur schlecht gewesen sein – ein Beispiel dafür, dass das Berufsleben mitunter nicht „watteweich“ ist. Auch die Vorstellung von Berufsbildern und Voraussetzungen ging bei Schülern und Ausbildern manchmal etwas auseinander – kein Problem, denn „auch dafür gab es ja die Gespräche mit den Fachleuten“.

Die Klassenleitungen atmeten am Ende erleichtert durch, weil die Aktion so reibungslos über die Bühne gegangen war und freuten sich, dass alle Schüler das Projekt ernst genommen und sich sehr intensiv auf die Gespräche und die einzelnen Berufe vorbereitet hatten.

Auf jeden Fall lässt sich festhalten: alle Beteiligten waren begeistert und die Mittelschule sollte bereits an die Planungen für den zweiten Bewerberrundlauf gehen.

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Der Natur auf der Spur

Am Montag, 13.03.17 waren wir auf dem „Schafflerhof“ in Jetzendorf. Nach einer kurzen Vorstellung wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Wir haben viele Informationen über die Schafe und Pferde von der Naturstation „Schafflerhof“ erfahren. Außerdem durften wir die Schafe füttern und sogar drei Pferde über eine Wiese „an der Leine“ führen. Es war ein toller Vormittag mitten in der Natur.

Klasse 5c

 

 

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