Erholsame Sommerferien!

Jahresende 2014

Die Schule beginnt wieder am 16. September 2014

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Digitale Nutzung – Fluch oder Segen?

Zum Schuljahresende haben sich Schüler der Klassen 9dM/9eM Gedanken über die fortschreitende Technisierung unserer Gesellschaft gemacht und hierzu ein Video produziert:

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„Rama dama“ – die Klasse 5a macht sauber

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Einen sauberen Pausenhof wünschen sich alle. Trotzdem landet aus Unachtsamkeit oder Faulheit Vieles auf dem Boden, was in den Mülleimer gehört. Regelmäßig wird der Schulhof durch Schüler-gruppen vom Müll befreit. Dass dabei im Schulalltag dennoch so manches übersehen wird, konnte die Klasse 5a zeigen. Sie ging mit gutem Beispiel voran und traf sich bewaffnet mit  Mülltüten, Hand-schuhen und Kehrbesen zum großen „Rama dama“. Die Schüler suchten auch dort nach Müll, wo sonst aus Zeitmangel nicht so genau hingeschaut wird. Besonders in Büschen, Sträuchern und He-cken hatte sich so einiges angesammelt. Im Zuge der Aktion wurden auch diverse Skurrilitäten gefun-den und entsorgt. Die Highlights waren unter anderem eine Jacke und ein Rucksack, diverse Brotzeit-boxen, ein einzelner Flip-Flop-Schuh, ein altes Handy, eine verbogene Gabel und drei Fußbälle.

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Mülltrennung, aber richtig!

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Am 14.07.2014 unternahm die Klasse 5a bei bestem Sommerwetter zusammen mit Herrn Haag und Frau Wolf eine kleine Wanderung durch Indersdorf zum örtlichen Wertstoffhof. Gemeinsam mit der Abfallberaterin des Landratsamtes Dachau, Frau Burger, erkundete die Klasse den Wertstoffhof. Die Klasse erfuhr viel darüber, welche Fehler häufig bei der Mülltrennung gemacht werden und wie sich diese vermeiden lassen. Außerdem erklärte Frau Burger genau, was mit dem Müll geschieht und warum Mülltrennung so wichtig ist. Beeindruckt hat die Schüler vor allem eine Tatsache: Der Müll ist so wertvoll, dass sogar schon mehrfach am Recyclinghof eingebrochen wurde, um Wertstoffe zu stehlen und wieder zu verkaufen.

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Zeitzeugen des Kinderzentrums “Kloster Indersdorf”

Die Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen oder kurz UNRRA von engl. United Nations Relief and Rehabilitation Administration war eine Hilfsorganisation, die bereits während des Zweiten Weltkrieges am 9. November 1943 auf Initiative der USA, der Sowjetunion,Großbritanniens und Chinas gegründet wurde. Nach Kriegsende wurde sie von der UNO übernommen. Die UNRRA war in Europa bis zum 31. Dezember 1946 tätig und wurde dann durch die International Refugee Organization ersetzt. In Afrika, im Nahen Osten und China arbeitete sie bis zum 30. Juni 1947.

Quelle: Wikipedia

In Markt Indersdorf nahm sich die UNRRA der Kinder und Jugendlichen an, die den Holocaust überlebten, jedoch als Waisen auf sich allein gestellt gewesen wären. Unter Leitung von Greta Fischer und unterstützt vom Orden der Barmherzigen Schwestern boten sie im Kloster Indersdorf den Heranwachsenden Hilfe und Unterstützung in allen Lebensbereichen an.

Abraham Maisner, Leslie Kleinman und Erica Spindel, drei herausragende Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, von ihren Erlebnissen während und nach der Schreckensherrschaft des NS-Regimes zu berichten, erzählten Schülern der Jahrgangsstufen 8 und 9 von ihren Erlebnissen.

AbeMeisner_5Abraham Maisner ist 1924 in Warschau geboren. Gleich nach der Besetzung Polens durch die deutschen Truppen 1939 wurde die jüdische Familie Maisner verfolgt, in Ghettos und Konzentrationslager verschleppt. Abraham versuchte zunächst, sich alleine durchzuschlagen, lebte auf der Straße und in Verstecken; danach überlebte er das Ghetto Minsk, die Vernichtungslager Auschwitz und Majdanek, die Sklavenarbeit in einer Salzmine und die Flugzeugproduktion für die Firma Messerschmitt im KZ Flossenbürg. In Pösing (Oberpfalz) wurde er schließlich am 23. April von amerikanischen Truppen befreit. Nachdem er sich etwas erholt hatte, suchte er in verschiedenen Lagern nach Angehörigen, die möglicherweise überlebt hatten. Doch er fand niemanden. In Frankfurt traf er seine spätere Frau. Die beiden heirateten 1953 in den USA. Ohne englische Sprachkenntnisse dauerte es ein paar Jahre, bis er beruflich Fuß fassen und seine Familie ernähren konnte. Heute kommt er aus Florida, wo er als Mitglied der Organisation “Hidden Children” von seinen Erfahrungen im Holocaust berichtet.

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104 Kleinman Lazar86751Leslie (Lazar) Kleinman wurde 1929 in der Nähe von Satu Mare (damals Ungarn/heute Rumänien) in eine  jüdisch-orthodoxe Familie geboren. Lazar ist der einzige Überlebende seiner zehnköpfigen Familie. Er hat zusammen mit seinen Kindheitsfreunden Zoltan und Erwin Farkas überlebt. Lazars Vater war der Thoralehrer dieser drei Jungen. Die drei Freunde Lazar, Zoltan und Erwin haben sich auf dem Todesmarsch in der Oberpfalz gegenseitig gestützt, sonst hätten sie nicht überlebt. Im Kloster Indersdorf war es sehr tragisch, dass die drei Freunde sich trennen mussten, als Lazar Ende Oktober 1945 nach England gehen konnte, während die Farkas-Brüder wegen Überschreitens der Altersgrenze nicht mitreisen konnten. In England heiratete er Evelyn, eine Deutsche, mit der er zwei Kinder hat. Die beiden gründeten ein Unternehmen für Damenoberbekleidung. Evelyn verstarb vor ca. 10 Jahren. Leslie Kleinman kommt heute mit seiner zweiten Frau Miriam Stein aus England. Dort ist er ein gefragter Zeitzeuge und in einer Synagoge aktiv.

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Erica Spindel wurde 1933 in Wien geboren. Als Fünfjährige wurde sie Augenzeugin des “Anschlusses Österreichs” an das deutsche Reich. Vom 3. Stock ihrer Wohnung in der Mariahilfstraße beobachtete sie, wie Adolf Hitler mit ausgestrecktem Arm in einer offenen Limousine stand und sich feiern ließ. Kurz darauf wurde ihr Vater wegen seines jüdischen Glaubens ins KZ Dachau verschleppt. Erica überlebte zusammen mit ihrer Mutter die erbärmlichen Bedingungen eines Ghettos in Shanghai. Erst 1948 konnten die Beiden nach Europa zurückkehren und 1953 in die USA auswandern. Dort heiratete Erica einen anderen Überlebenden, bekam zwei Söhne. Heute als Witwe engagiert sie sich bei der Organisation “Hidden Children” in Florida.

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