8dM/8eM im Schullandheim Benediktbeuern

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Am Montag, 16.03.2015 fuhren wir, die Klassen 8dM und 8eM, in die Don-Bosco-Jugendherberge nach Benediktbeuern. Nachdem wir unsere Zimmer hergerichtet hatten, wanderten wir durch das Moor auf verschiedenen Klang- und Erlebnispfaden. Nach dem Abendessen hatten wir Freizeit bis 22.30 Uhr, wo wir uns mit verschiedenen Aktivitäten beschäftigen konnten: Klettern in der Turnhalle, Singstar, Discoabend oder auch nur Faulenzen. Nachtruhe war ab 22.30 Uhr.

Am Dienstag fuhren wir in die Bavaria Filmstudios nach München. Durch eine Führung konnten wir uns das Schauspielleben besser vorstellen. Wir sahen z. B. das Set von „das Boot“, „Sturm der Liebe“ und viele mehr. Danach hatten wir noch Zeit für einen Stadtbummel in Kleingruppen durch die Innenstadt. Der Abend stand dann ganz unter dem Motto „Freizeit für alle“.

Mittwochmorgen: los geht’s auf die Kohlstattalm. Nach zwei Stunden Fußmarsch durch Wald und Forstweg, über Stock und Stein, durch Eis und Schnee kamen wir oben in der Hütte an. Kein Handyempfang, leckeres Quellwasser und Plumpsklo – ungewohnt, aber irgendwie cool. Nach kurzem Hin und Her waren die Betten verteilt und machten wir mit unseren beiden Betreuern ein paar Kennenlernspiele. Auch eine Schneeballschlacht durfte nicht fehlen. Am Abend aßen wir Käsefondue – das leider auch ohne fließendes Wasser abgespült werden musste ☹. Aber es blieb auch Zeit zum Singen, Ratschen, Gitarre spielen oder auch Kissenschlachten. Irgendwann nach nächtlichen Kartenspielen fielen auch die letzten ins Bett.

Donnerstag früh wanderten wir zurück zur Jugendherberge, um uns nach dem Mittagessen im Schwimmbad Alpamare vom Muskelkater durch Rutschen, heiße Quellen und Wellenbad zu erholen. Aber nicht genug: Am Abend hatten wir riesigen Spaß in der Disco, bei der wir ausgiebig getanzt und Cocktails (natürlich alkoholfrei) geschlürft haben. Nach einer Dusche landeten wir gut gelaunt im Bett.

Freitag, letzter Morgen, Aufräumen und Zimmerkontrolle stand an. Nach dem Frühstück hatten wir noch Gelegenheit die Klosterkirche anzuschauen. Anschließend durften wir noch Zeuge einer seltenen Sonnenfinsternis werden. Dann ging´s wieder zurück nach Markt Indersdorf. Leider ging eine erlebnisreiche Woche innerhalb der Klassengemeinschaft zu Ende.

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Schöne Osterferien…

…wünscht die Mittelschule Markt Indersdorf!

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[Medienwoche] Fabeln als Hörspiel

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Zwei Tage lang verwandelten sich die Klassen 6a und 6c in ein mobiles Tonstudio.

Gemeinsam mit Herrn Frischholz nahmen die Schüler die Stimmen und eigens produzierten Geräusche separat auf, um Sie dann auf dem Computer mit Audacity zu schneiden.

Die Ergebnisse können sich sehen, pardon, hören lassen!

Das Pferd und der Esel

Der Esel, der Rabe und der Hirt

Der Esel und der Fuchs

Der Fuchs und der Hahn

Die Eidechse und der Hirsch

Fink und Frosch I

Fink und Frosch II

Vom Fuchs und Hahn

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[Medienwoche] Die 5. Klassen machen sich auf den medialen Weg

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Im Rahmen der ersten Medienwoche lernten die Schüler der 5. Klassen wichtige Basics zum Thema: „E-Mail“:

  • Was ist eine E-Mail?
  • Anlegen einer E-Mail-Adresse
  • Verfassen und Versenden einer E-Mail

Nachdem Herr Karmann die Schüler theoretisch unterwiesen hatte, durften die Schüler auf den iPads der Schule das Gelernte praktisch umsetzen.

Ergänzt wurde die Medienwoche durch den Film „Verklickt“. Im Anschluss an den Film wurden wichtige Verhaltensregeln für den Umgang mit dem Internet herausgearbeitet. Alle Schüler arbeiteten begeistert mit.

Christian Bromme, Birgid Roeder, Claudia Schmid

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[Medienwoche] Elternabend zum Medienverhalten Jugendlicher

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Im Rahmen der Medienwoche fand am 17.03. ein Elternabend, der sich den Sozialen
Netzwerken und ihren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche widmete, statt.

Während die Lehrkräfte Tobias Frischholz und Stefan Karmann die Notwendigkeit
der Medienerziehung in der Mittelschule betonten sowie das schuleigene
Mediencurriculum präsentierten, ging Polizeiobermeister Slamanig auf die Schattenseiten der
digitalen Venetzung ein.

Die immer jünger werdenden Nutzer verbringen laut dem Jugendarbeiter der
Polizei einen Großteil ihres Alltags in Sozialen Netzen – ungeachtet mancher
Altersbeschränkung (der überaus beliebte Chatdienst WhatsApp darf
beispielsweise erst ab 16 benutzt werden, Facebook ab 13 Jahren).

Während gegen eine Nutzung dieser Kommunikationsformen per se nichts spricht,
darf nicht ignoriert werden, dass die Heranwachsenden deutlichen Gefahren
ausgesetzt sind: Verletzung der Persönlichkeitsrechte, Cybermobbing und
Sexting gehören mit zur Kehrseite der Medaille.

Erschreckend ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass laut Slamanig pro
Jahr 600 – 800 Suizide das traurige Ergebnis von Mobbing im Netz sind. Die
Dunkelziffer ist hier noch deutlich höher (auf einen Suizid kommen in etwa 10
Versuche).

Während Jugendliche häufig argumentierten, dass dies “doch nur Spaß sei”,
betonte der Polizist die Ernsthaftigkeit und stellte, gerade bei Mobbing und
sexueller Viktimisierung, klar heraus, welche Straftaten häufig begangen
bzw. welche Gesetze verletzt werden:

  • Verletzung der allgemeine Persönlichkeitsrechte (Art. 1,2 GG)
  • Verletzung des Rechts am eigenen Bild (§ 22 KunstUrhG)
  • Verleumdung/üble Nachrede (§§ 187/186 StGB)
  • Verletzung des Rechts auf Privatsphäre (§§ 201/201a StGB)
  • Anti-Stalking-Gesetz (§§ 238 StGB)
  • Bystander (= unterlassene Hilfeleistung)
  • Drohungen (§ 241 StGB)
  • Beleidigungen (§ 185 StGB)
  • Nötigung (§ 240 StGB)
  • Erpressung (§ 253 StGB)
  • Körperverletzung (§ 223ff. StGB)
  • Gewaltdarstellung (§ 131 StGB)
  • Anstiftung (§ 26 StGB)
  • Beihilfe (§ 27 StGB)
  • Unterlassene Hilfeleistung (§ 323c StGB)

An die Eltern appellierte Slamanig eindringlich und wies darauf hin, dass
sie in erster Linie die Verantwortung für eine mangelnde Medienkompetenz ihrer
Kinder tragen. Die Schule kann seiner Auffassung nach nur unterstützen und
Feinjustierungen vornehmen.

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